Neujahrsempfang der AfD Neuwied

Veröffentlicht am 18. Januar 2016 von wwa

Politik  Paul, Dr. Bollinger, Dr. AdamNEUWIED – Neujahrsempfang der AfD Neuwied – Der Neuwieder Kreisverband und die Fraktionen der Alternative für Deutschland (AfD) im Neuwieder Kreistag und Stadtrat begrüßten beim gemeinsamen Neujahrsempfang 80 Besucher. Nach einer Schweigeminute für die Opfer des Terroranschlags auf eine deutsche Reisegruppe in der Türkei gab der Neuwieder AfD-Kreisvorsitzende und Fraktionsvorsitzende im Kreistag Dr. Jan Bollinger einen Überblick über die Aktivitäten der AfD-Fraktionen in Kreis und Stadt und zeigte auf, wie „das Versagen von Bundes- und Landesregierungen auf die kommunale Ebene durchschlägt“. Als einer der Spitzenkandidaten der AfD im Lande ging Bollinger auch auf die anstehenden Landtagswahlen ein.

AfD-Gründer und Alt-Bundesvorsitzender Dr. Konrad Adam ging auf die Problematik der ungesteuerten Massenzuwanderung und der Integration von Migranten in Deutschland ein: Einwanderung müsse nach deutschen Interessen gesteuert und Integration zur Verpflichtung gemacht und aktiv eingefordert werden, wenn sie gelingen solle. Dabei müsse der Vorrang der freiheitlichen demokratischen Grundordnung, deutschen Verfassung und Gesetze und der deutschen und europäischen Kultur vor anderen kulturellen und religiösen Vorstellungen und Regeln unmissverständlich formuliert werden.

Der zweite stellvertretende Landesvorsitzende der AfD Rheinland-Pfalz, Joachim Paul, präsentierte die AfD als Alternative gerade auch für Arbeiter und „kleine Leute“. Die ungesteuerte Massenzuwanderung würde in erster Linie zu Lasten der wirtschaftlich weniger gut gestellten Bevölkerung gehen, die dadurch zunehmend unter Mietpreiserhöhungen, zunehmendem Wettbewerbsdruck auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt und sozialen Spannungen in ihren Wohnquartieren zu leiden hätte. Nach den von viel Beifall begleiteten Vorträgen hatten die Besucher mehr als eine Stunde lang Gelegenheit, mit den Rednern zu diskutieren. Der Kreisvorsitzende händigte sieben Mitgliedsanträge an AfD-Mitglieder in spe aus, einer wurde an Ort und Stelle ausgefüllt.