Leistungsgemeinschaft Flammersfeld feiert 20jähriges Bestehen

Veröffentlicht am 19. Januar 2016 von wwa

Wirtschaft FL 4453REGION FLAMMERSFELD – Leistungsgemeinschaft lädt zum Neujahrsempfang in das Flammersfelder Bürgerhaus ein –  Die Leistungsgemeinschaft feiert 20jähriges Bestehen – Seit 20 Jahren arbeiten die Gewerbetreibenden, das teilte der Vorsitzende der Leistungsgemeinschaft Flammersfeld Uli Gondorf in seiner Begrüßung den zahlreichen Gästen mit, schon zusammen. Er dankte in diesem Zusammenhang allen Gründungsmitgliedern und denjenigen, die jahrelang den Staffelstab der Vorstandsarbeit getragen haben. Er dankte im Namen von Flammersfeld und im Namen der Bürger der Region. Unter den Gästen begrüßte Gondorf auch Bürgermeister Ottmar Fuchs und Flammersfelds Ortsbürgermeisterin Hella Becker.

Wir, der Gewerbeverein von Flammersfeld, haben eine Mission: Wir wollen die Region lebenswert erhalten und zwar nicht nur die eigentliche Ortschaft Flammersfeld, sondern ausdrücklich die ganze Region, betonte Gondorf. Damit sprach er die 17 Ortschaften im nördlichen Teil der Verbandsgemeinde Flammersfeld an. Man wolle die Bürger für den konstruktiven „Blick auf Flammersfeld“ gewinnen!

Angesprochen seien die Vereine, die Selbstständigen, die Freiberufler, Ärzte und Apotheker und die Industrie. Das Handwerk, so Gondorf, ist bereits von Anbeginn dabei. Im Fokus liege der Einzelhandel. Flammersfeld als Einkaufserlebnis zu positionieren, so Gondorf weiter, dürfte auch in Zukunft sehr schwer fallen. Daher ziele die Leistungsgemeinschaft in der „Region Flammersfeld mehr noch als alle anderen Gewerbevereine im Westerwald auf eine neue Art von Zusammenschluss ab. Es schwebe ihnen vor, einen neuen Typ Gewerbeverein darzustellen. Dienstleister und Kulturschaffende, Handwerk und Industrie, Handel und Freiberufler, Vermieter und Vereine, Landwirtschaft und Tourismus. Alle Branchen, Richtungen und Rechtsformen, alle zusammen, gemeinsam könnten etwas bewegen und gemeinsam werde man auch im Jubiläumsjahr etwas bewegen!

Gutes Leben – Gutes Land – das sei der Slogan! Die Leistungsgemeinschaft wolle eine umfassende Zukunftsinitiative für Flammersfeld sein: In der Region habe man Leerstand, Platz“ und Raum für Entwicklung, Kindertageseinrichtungen für die Familien und liege verkehrsgünstig, nah zur Autobahn. Gerade 12 Kilometer seien es bis Willroth, bis zur Autobahn. Auch könnten qualifizierte Arbeitskräfte rekrutiert werden. Es gebe da draußen junge Familien, die ihre Zukunft auf dem Lande suchen und ihre Kinder hier aufwachsen lassen wollen. In der Region sei alles überschaubar, gestaltbar, mit bestimmbar! Die jungen Familien hätten die Welt da draußen gesehen und wollten jetzt zurück. Daher sei es wichtig und richtig diese jungen Menschen richtig anzusprechen und selbstbewusst für die Region zu gewinnen. Darüber hinaus habe man die Chance zur Umgestaltung der Region Flammersfeld. Da sei das Programm LEADER in der Raiffeisenregion zu nennen und das städtebauliche Kooperationsprojekt „ISEK- Flammersfeld Horhausen“.

Die Leistungsgemeinschaft setze auf Zusammenarbeit. Zum Beispiel mit den preisgekrönten Vereinen der Region. Wie Mach mit, der Nachbarschaftshilfe, dem DienstagsTreff oder der Flüchtlingshilfe. Das, so Gondorf zum Schluss seiner Rede, seien die neueren Vereine. Es gebe aber auch die altgedienten Vereine, die genauso wichtig seien. So der Kulturverein Rotes Haus. Er macht seit 35 Jahren soziokulturelle Basisarbeit in Seelbach. Die Bartels Bühne, aber auch die Möhnen und die traditionellen Sportvereine. Man arbeite mit allen zusammen und habe ein gemeinsames Ziel: Die Region lebenswert zu erhalten und durch die Arbeit zu bereichern. Dazu arbeite die Leistungsgemeinschaft eben auch mit denjenigen an den „Regionsrändern“ zusammen, schaue über den Tellerrand, zu den Kollegen in Horhausen vom „Marktplatz“. Das Kino in Neitersen, denn das sei eine Kulturstätte ersten Ranges, da ginge man nicht nur zu WM und EM Spielen gemeinsam zum Publik Viewing hin sondern auch ins Kino. Und das sei auch ein schöner Saal für Veranstaltungen.

Die Gemeinsamkeit unterstrichen auf diesem Neujahrsempfang Geschäfte von der anderen Seite der Wied, die ihre Spezialitäten vorstellten. Das Restaurant „Na endlich“ sorgt für kleine Köstlichkeiten vom Flying Buffet. Räucherschinken nach traditioneller Herstellung von der Schinkenstube Wilsberg aus Burglahr wurde angeboten und eine abwechslungsreiche Auswahl an Weinen vom „Kleinen Weinschwärmer“, dem Weinlokal von Silvia und Jörg Schumacher in Oberlahr galt es zu probieren. Musikalisch gestaltete Wolfgang Scharenberg zusammen mit einer Sängerin den Abend. Fotos: Wachow