Sozialdemokraten aus Altenkirchen und Weyerbusch luden zum gemeinsamen Neujahrsempfang in die Stadthalle in Altenkirchen

Veröffentlicht am 2. Februar 2016 von wwa

Politik SPD AK 0147ALTENKIRCHEN – Gute Weiterbildung in Altenkirchen – Zum 24. Mal hatten die Sozialdemokraten aus Altenkirchen und Weyerbusch zu ihrem gemeinsamen Neujahrsempfang in die Stadthalle in Altenkirchen geladen. In diesem Jahr präsentierte sich die Veranstaltung in einem anderen Gewand. Statt einen ortsfremden Referenten einzuladen, setzte man auf einheimisches Fachwissen. Das Thema „Grundschule zu Ende – was nun?“ wandte sich direkt an Eltern, deren Kinder vor dem Grundschulabschluss stehen und sich nun für eine weiterführende Schule entscheiden müssen.

Auf Bierdeckeln, die im Publikum verteilt waren, konnten Fragen aufgeschrieben werden. Doris John, Schulleiterin der Realschule plus in Altenkirchen, und Karina Fries, Leiterin der Eingangsstufe des Westerwald – Gymnasiums Altenkirchen, beantworteten diese Fragen mit viel Engagement und hoher Fachkompetenz.

Betreuung von lernschwächeren Kindern, Nachmittagsangebote und mögliche Schulabschlüsse waren einige Themen, die interessierten. Es gab aber auch durchaus unbequeme Fragen nach Stundenausfall, Gewalt auf dem Schulhof, „Friss-und-stirb“ Mentalität, Inklusion und Integration. Die beiden Sozialpädagoginnen gingen auf jede Frage ein, schilderten ausführlich die Situation und die Weiterbildungsmöglichkeiten an ihren Schulen. Als besonderen Vorteil des Schulstandortes Altenkirchen stellten sie die räumliche Nähe der Schulen fest.

In seinem Grußwort stellte Thorsten Wehner, MdL, fest, dass Bildung in Rheinland-Pfalz kostenfrei ist und einen Schwerpunkt in der Regierungsarbeit bildet. Bürgermeister Heijo Höfer sagte in seinem Schlusswort, dass Eltern ihre Kinder ständig Fordern und Fördern sollen.