Mentoring-Nachwuchsförderprogramm

Veröffentlicht am 26. März 2016 von wwa

KO Auftakt-Abschluss MentoringKOBLENZ – Auftakt und Abschlussveranstaltung des Mentoring-Nachwuchsförderprogramms – Das erfolgreiche Mentoring-Nachwuchsförderprogramm der Hochschule Koblenz findet nun bereits in seiner sechsten Auflage statt: Die Verabschiedung der im abgelaufenen Programmjahr geförderten Frauen markierte gleichzeitig den Start der neuen Runde. Insgesamt 14 Frauen, darunter Studentinnen, Absolventinnen, und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen der Hochschule Koblenz, werden in den kommenden zwölf Monaten von ihren Mentorinnen und Mentoren beraten und begleitet. In diversen Workshops können sie ihre Fähigkeiten und ihre Persönlichkeit weiterentwickeln sowie ihr persönliches Netzwerk erweitern. Langfristig zielt das Programm auf die Erhöhung der Zahlen von Frauen in Führungspositionen und Professuren ab, aber auch auf die Sicherung einer zukünftigen, chancengerechten Personal- und Organisationsentwicklung in Hochschulen sowie in außerhochschulischen Betrieben.

„Dieses Programm, mit dem wir in den vergangenen Jahren bereits über 100 Frauen fördern konnten, ist ein Erfolgsmodell, auf das wir stolz sein können“, betonte der Präsident der Hochschule Koblenz, Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran. Besonders erwähnenswert sei hier der interdisziplinäre Ansatz. Die Mentees stammten aus verschiedenen Fachbereichen und Abteilungen der Hochschule Koblenz. So verschieden wie sie seien auch ihre Ziele und Schwerpunkte: „Während die einen die Promotion anstreben, geht es den anderen um berufliche Weiterbildung oder um die Vereinbarkeit von Beruf oder Studium und Familie. Die Mentorinnen und Mentoren, die ihren Platz in Wirtschaft und Gesellschaft gefunden haben, decken eine große Bandbreite an Wissen und Erfahrung ab, so dass sie ihren Mentees in vielerlei Hinsicht eine wichtige Unterstützung sind.“

Als eine wichtige Maßnahme zur gezielten Frauenförderung besteht das Mentoring-Nachwuchsförderprogramm im Kern aus drei Bausteinen: Im Mittelpunkt besteht die Mentoringbeziehung, in der die Mentorin oder der Mentor Erfahrung und Wissen an die Mentee weitergibt, sie motiviert und ihr auch praktische Hilfestellung liefert. Zum zweiten profitieren die teilnehmenden Frauen von einer Reihe von Trainingsangeboten. Sie können an ausgewählten Seminaren und Workshops teilnehmen, die sie beruflich und auch in ihrer persönlichen Entwicklung voranbringen. Der dritte Aspekt ist das Networking. Die Mentees können die Netzwerke ihrer Mentorin nutzen und sich auch untereinander vernetzen, auch über die einzelne Programmrunde hinweg.

Wie sehr sowohl die Mentee als auch die Mentorin oder der Mentor fachlich, aber auch menschlich von ihrer Beziehung profitieren, schilderte das Duo Prof. Dr. Thomas Schnick aus dem Fachbereich Maschinenbau und seine Mentee Martina Schwetz, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Bauwesen (Bauingenieurwesen).